Jungpfadfinder


„Sage: Mach mit, nicht fang an, wenn du eine Aufgabe erledigt haben willst“ Baden-Powell (BiPi)

Wer sind die Jungpfadfinder? 

Die Jungpfadfinder sind Teil der großen Gemeinschaft der Pfadfinder. Sie sind die zweitjüngste Stufe und umfassen damit Kinder im Alter von 10-13 Jahren. Die Wölflinge, die die beschwerliche Reise zum Jungpfadfindersein geschafft haben, blühen bei ihnen auf und gedeihen zu prächtigen und strammen Pfadfinder/innen. Juffis stehen bekannterweise total auf blau, da dies auch die Farbe ihres Halstuches ist. In ihrer Freizeit treiben sie sich gerne mit Kobolden herum. Hier ein kleines Beispiel :

Markante Merkmale der Jungpfadfinder sind Abenteuerlust und das Auskundschaften ihrer eigenen Grenzen. Dies geschieht mit viel Action und dabei herrscht niemals Langeweile. Bei ihnen zählt das Motto: „Spiel mit – Schau nicht nur zu“ (BiPi) und in diesem Sinner erkundschaften sie die Umwelt durch das Suchen neuer Aufgaben und Herausforderungen, an denen sie wachsen können. Egal, ob Hijks, spontane Nachtwanderungen oder langfristig im Voraus geplante Großaktionen mit Bezirk, Diözese oder dem gesamten Verband, die Jungpfadfinder sind für alles offen und schrecken auch vor Unbekanntem nicht zurück. Ihre Neugierde verleiht ihnen Tatkräftigkeit und Mut neues zu entdecken und auszuprobieren. Ganz im Zeichen des Sinnpruchs „Learning by doing“ lernen sie mit der Pubertät und den damit einher gehenden Problemen umzugehen und diese in kreative Energien umzusetzen bzw. zur Selbstverwirklichung ihrer Selbst zu nutzen. Die Gruppen sind in übersichtliche Größen eingeteilt, so dass niemand zu kurz kommen kann. In diesen lernen sie selbständig Arbeitsgemeinschaften zu bilden und tolerant dem Anderen gegenüber zu stehen, auch wenn es nicht immer ihr bester Freund ist.

Der koedukative Leitgedanke der DPSG spielt hierbei eine entscheidene Rolle. Mit der Zeit verstehen sie es auch sich selbst gegenüber kritisch zu sein und Kritik anzunehmen. Zu diesem Zweck gründen sie sogenannte Sippen und wählen auf demokratische Basis den Kornett, welcher die Brücke zwischen Sippe und Leitern schlägt. Sollten Projekte doch mal zu scheitern drohen, stehen ihnen natürlich ihre hochattraktiven bestausgebildeten Leiter mit Rat und Tat zur Seite. Selbst wenn etwas mal nicht klappt, entsteht daraus ein positiver Lerneffekt, welcher den Kindern bei der Entwicklung zu mehr eigener Identität verhilft. Sie erkennen, dass nur ein „Teamplayer“ auch in der Gruppe zu Wort kommt und gemeinsames Handeln möglich macht. Hier drei ausgewählte Punkte unserer Jungpfadfinderordnung des Verbandes, die dazu dient, ihnen neue Horizonte zu eröffnen:

• Wir wollen uns Jesus zum Vorbild nehmen. Er ist unser Weggefährte, auch dann, wenn es schwierig ist.
Weil er selbst einen abenteuerlichen Weg gegangen ist, um die Welt besser und gerechter zu machen, können wir entdecken, dass es sich lohnt, ihm zu folgen.

• Wir wollen selber machen, auch wenn es manchmal anstrengend ist.
Das ist besser, als wenn uns ständig etwas vorgesetzt und vorgeschrieben wird.

• Wir wollen sehen, was in der Welt geschieht und auch vor Ungerechtigkeiten die Augen nicht verschließen.
Wir zeigen mit unserem Tun, dass uns die Anderen nicht gleichgültig sind.

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Posted at 05/16/10 - 02:16 PM

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